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Wie berichtet, geht das RWI-Gutachten davon aus, dass in dem 15-jährigen Entwicklungszeitraum von New Park dort allein in der günstigsten Variante 13 000 Arbeitsplätze neu entstehen.
Nach der Präsentation des Gutachtens hatte es bereits in der Region Kritik gegeben. Dattelns Grüne monierten, die Zahlen in diesem Papier würden lediglich auf Annahmen basierten und dass in dem Gutachten höchstens das wiedergegeben würde, was die Auftraggeber gern sehen und hören wollten.
Auch der ehemalige Waltroper SPD-Fraktionsvorsitzende und einstige Stadtdirektor von Castrop-Rauxel, Walter Stach, - heute Mitarbeiter der Bertelsmann-Stiftung - hatte sich zu Wort gemeldet und bezweifelt, dass mit dem New Park der Trend einer Produktionsverlagerung nach Osteuropa und Asien gestoppt werden könne.
In gleicher Sitzung hat der Regionalrat der Vorplanung für ein gemeinsames Gewerbegebiet der Kommunen Borken, Heiden und Reken zugestimmt. Die drei Städte wollen ein gemeinsames, 56 Hektar großes Gewerbegebiet an der Autobahn 31 östlich der Abfahrt Reken errichten. Nach längerer Diskussion stimmte der Regionalrat zu, allseits wurden jedoch auch Bedenken geäußert.
Insbesondere die Verträglichkeit dieses neuen Gewerbegebietes mit vorhandenen und geplanten Flächen in den umliegenden Kommunen - besonders im nahe gelegenen Bereich Emscher-Lippe - müsse geklärt werden, so Recklinghausens Bürgermeister Wolfgang Pantförder (CDU).
Quelle: WAZ Datteln, 14. März 2006