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Rieselfeld über 30 Jahre als Standort im Gespräch Seit die Stadt Dortmund Ende der 1960-er jahre die Berieselung der Felder zwischen Datteln und Waltrop mit ihren Abwässern einstellte, war die Fläche immer wieder im Gespräch für Großvorhaben der Industrie. Zunächst war im Landesentwicklungsplan (LEP) VI ein Standort für ein Kernkraftwerk ausgewiesen, später reduziert auf konventionelle Kraftwerke. Während der Energiekrise Mitte der 1970-er Jahre brachte der damalige Bundeskanzler Helmut Schmidt ein Hydrierwerk zur Benzingewinnung aus Kohle für den Standort ins Gespräch. Anfang der 1990-er Jahre interessierte sich die Heidelberger Druckmaschinen AG für einen Produktionsstandort im Rieselfeld. In Datteln und Waltrop wurde die Genehmigung im Rekordtempo vorbereitet - Heidelberger zog wegen günstigerer Konditionen nach Brandenburg. Zwischenzeitlich war auch eine Teststrecke für einen Automobilhersteller im Gespräch.
Im New Park nun soll der "Industriepark für das 21. Jahrhundert" entstehen. Das Konzept geht zurück auf den jetzigen Hauptgeschäftsführer der IHK Nord Westfalen, Karl-Friedrich Schulte Uebbing und soll mit einem aktiven Parkmanagements Hilfen und Lösungen bei Finanzierung, kommunaler Abgabe, Genehmigungsmanagement, Arbeitskräfteflexibilisierung und Vermarktung anbieten und so ein attraktiver Standort im internationalen Wettbewerb um flächenintensive Industrien werden.
Fazit der RWI-Studie: "Insbesondere, wenn diese Ansiedlungspolitik gelingt und neue Absatzmärkte erschlossen werden, kann dieser Industriepark einen signifikanten Beitrag zur Verbesserung der Beschäftigungssituation der Emscher-Lippe-Region leisten."
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Quelle: WAZ Datteln, 7. März 2006