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B474N.DE > Presse > Jahr 2004 >
Mit "Lärmmobil" durch den Hötting 1. Dezember 2005


Es dröhnt gewaltig. Man hat das Gefühl, direkt in der Einflugschneise eines Großflughafens zu stehen. Der Lärm kommt aber aus Lautsprechern. "Wir wollen damit verdeutlichen, welche Belastungen zu erwarten sind, wenn die B 474n gebaut wird", erläutert Rita Kastner von der Wählergemeinschaft Die Grünen.

Mit Unterstützung des BUND simulierten die Gegner der geplanten Straße aus Datteln und Waltrop den Verkehrslärm, der vornehmlich auf die Einwohner im Hötting zukommen kann. Darum fuhren sie mit dem "Lärmmobil" durch diese Siedlung.

"Das kann man so doch nicht machen", sagt ein Passant und meint damit die punktuelle Beschallung. Ihn stören obendrein die ohrenbetäubenden Geräusche von Düsenflugzeugen und Schienenfahrzeugen, die vom Band abgespielt werden. "Das hat man wohl in der Nähe des Düsseldorfer Flughafens aufgenommen", kritisiert er die Aktion.

"Wir wollten den Anliegern klar machen, dass sie noch in einer ruhigen Siedlung wohnen, dass sie aber mit einer Dauerbelastung zu rechnen haben", so Rita Kastner. Bei der Fahrt durch den Hötting verteilten die Straßengegner Flugblätter, um damit auf die Möglichkeit aufmerksam zu machen, Einwendungen gegen die B 474n geltend zu machen.


Quelle: WAZ Datteln, 1. Dezember 2005