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Die Stadt macht Druck: Die B 474n auf Waltroper Gebiet solle möglichst zeitgleich mit dem Dattelner Abschnitt gebaut werden, um die Münsterstraße nicht zu überlasten.
"Aus Sicht der Stadt Waltrop sollte der Bau des Teilstückes Datteln /Olfen in etwa zeitgleich mit dem Bau des Teilstückes Waltrop erfolgen", heißt es in einem Antrag, den der Ausschuss für Stadtentwicklung, Umwelt und Verkehr (StUV) am 1. Dezember absegnen soll.
Die Ortsdurchfahrt Datteln werde zwar durch den Bau des Teilstückes der B 474n entlastet. Auf dem Gebiet der Hebewerkstadt müsse die Straße dann aber bis zur A 45 fortgesetzt werden, da ansonsten die L 609 (Münsterstraße) große Verkehrsströme bewältigen müsste.
Außerdem fordert die Stadt eine westliche Umfahrung der Siedlung "Im Bruch". Der derzeitig geplante Anschlusspunkt zwischen 474n und L 609 verlaufe jedoch östlich dieser Siedlung. Das widerspreche der gemeinsamen Düsseldorfer Erklärung, die im Mai 2005 zwischen den Bürgermeistern der Städte Waltrop und Datteln sowie Verkehrsminister Horstmann und Landrat Jochen Welt getroffen worden sei.
Die Stadt regt an, einen Knotenpunkt zu planen, der mit geringem Aufwand an die Fortführung zur A 45 anpassbar ist. Dazu eigne sich ein Kreisverkehr am allerbesten.
Des Weiteren beschäftigt sich der StUV nächste Woche Donnerstag mit einem Antrag der CDU, der die Baumschutzsatzung aufweichen will. Bäume auf Privatflächen, die dichter als sechs Meter an Häuser heran reichen, sollen vom Schutz ausgenommen werden, ebenso Nadelbäume, Birken, Pappeln, Weiden und Kulturobstbäume - mit Ausnahme von Wallnussbäumen und Esskastanien.
Quelle: WAZ Waltrop, 26. November 2005