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B474N.DE > Presse > Jahr 2004 >
Jede Entlastung rechtfertigt den Bau Die Straße ist für den New Park zwingend notwendig 19. November 2005


PRO B 474 N: "Die B 474 n ist notwendig, weil sie - auch in dieser Form auf Dattelner Gebiet - eine Entlastung für die 235 bringt. Und erst recht dann, wenn es zum Bau des Straßenabschnitts auf Waltroper Gebiet kommt, wie in der Vereinbarung vom Mai 2005 beschlossen. Das wird dann auch eine Entlastung der Levringhäuser Straße bringen." Sagt Bürgermeister Wolfgang Werner (Bild). Und setzt ganz ausdrücklich nach: "Jede Entlastung der B 235 rechtfertigt den Bau dieser Straße."

Er gehe vor dem Hintergrund erwähnter, und neben ihm von seiner Waltroper Amtskollegin Anne Heck-Guthe, Landrat Jochen Welt und Ex-Verkehrsminister Axel Horstmann unterzeichneten Erklärung davon aus, "dass es in Waltrop zum Ausbau kommt." Er geht im übrigen davon aus, dass die neue Trassenführung auf Waltroper Gebiet noch mehr Entlastungsmöglichkeiten biete, als der ursprünglich vorgesehene Verlauf.

Datteln wolle eine bessere Verkehrsanbindung nach Norden (an die A 43 in Dülmen/Coesfeld und weitergehend an die A 31) und nach Süden (A 45/A 2). Die Dattelner hätten natürlich den Vorteil der günstigen Anbindung an die Autobahnauffahrten in Waltrop. Was die nördliche Anbindung angehe, "sind wir uns mit allen Beteiligten darin einig, dass es zum Lückenschluss der B 474 n in Olfen kommen muss." Alle Beteiligten, damit meint der Verwaltungschef die IHK, die Kreise Recklinghausen und Coesfeld sowie die betroffenen Städte.

Nicht zuletzt sei der Bau der Straße auch mit Blick auf die Rieselfelder wichtig. Wenngleich das Verkehrsministerium, so erinnert Wolfgang Werner, sage, dass die Straße nicht für den New Park gebaut werde. Aber: "Die B 474 n ist für den New Park zwingend notwendig. Die Firmen kommen nur, wenn die Infrastruktur passt." Ein beim RWI in Essen in Auftrag gegebenes Gutachten beschäftigt sich mit den zu erwartenden Arbeitsplätzen. Werner: "Wir gehen von 5- bis 7 000 aus."

Der Bürgermeister geht von verträglichen Einschnitten in den tangierten Freizeit-, Erholungs- und Sportbereich rund um den Kanal aus. Und er sieht auch hier einen Vorteil der geplanten Straße: "Wir sind besser zu erreichen."

Sorgen um Lärmbelästigungen beschwichtigt Werner: "Da, wo es erforderlich ist, werden Lärmschutzmaßnahmen zum Beispiel in Form von Bepflanzungen durchgeführt". Die notwendigen Ausgleichsflächen für den Landschaftseinschnitt hat der Landesbetrieb Straßen nach seinen Informationen bereits erworben.

"Ich bin Optimist und froh, dass auch die Waltroper zugestimmt haben", sagt der Verwaltungschef. Und: "Für mich ist das kein Stummel, sondern die Möglichkeit der Anbindung und Entlastung." "Die Firmen kommen nur, wenn die Infrastruktur passt"


Quelle: WAZ Datteln, 19. November 2005