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Der CDU-Stadtverband fordert von Hubert Becker nach seinem Austritt aus der CDU-Fraktion, sein Ratsmandat sofort niederzulegen und an die CDU zurückzugeben.
Becker, der im September 2004 bei der Kommunalwahl im Wahlkreis 12 für die Christdemokraten an den Start gegangen war und mit 42,4 Prozent der Stimmen das Direktmandat erhalten hatte, habe durch seine Handlungsweise seine Wähler getäuscht, sagte CDU-Parteichef Theo Surmann: "Er hat im bei der Kommunalwahl die Standpunkte der CDU vertreten und ist damit in den Rat gewählt worden. Also steht auch der CDU sein Ratsmandat zu."
Es zeuge von wenig Demokratieverständnis, auf seinem "Pöstchen" zu beharren und ehemalige Weggefährten zu beschimpfen und zu bekämpfen, heißt es in der Stellungnahme des Stadtverbandes. Weiter: "Muss nicht vermutet werden, dass eigene persönliche Interessen Vorrang vor dem Gemeinwohl haben?"
Ebenfalls könne Surmann nicht nachvollziehen, wie sich der komplette Sinneswandel von Hubert Becker vollzogen habe. "Sein Grundsatzwechsel zu New Park und zu B 474n ist schon eigenartig. Jahrelang war er ein großer Befürworter beider Themen. Jetzt ist er plötzlich gegen den New Park und für eine Bürgerbefragung zur neuen Trassenführung der B 474n. Da kann doch etwas nicht stimmen", sagt Surmann. Sollte Becker sein Mandat nicht zurückgeben, wäre ein Parteiausschluss denkbar, ließ der Parteichef durchblicken. "Schließlich kann er nun im Rat gegen die CDU stimmen. Überregional müsste er aber die CDU-Interessen vertreten. Da beißt sich doch die Katze in den Schwanz", sagte Surmann.
Quelle: WAZ Waltrop, 17. November 2005