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Zur Lebensmittel-Nahversorgung im Dattelner Süden machte Bauplanungsamts-Leiter Karl-Heinz Marscheider den Genossen des SPD-Ortsverbandes Stadt Donnerstagabend Hoffnung.
Ins ehemalige "ALDI"-Domizil an der Castroper Straße ziehe bald eine "Plus"-Filiale und für den Raum Lukas-Kreuzung sei man im Gespräch mit einem kleineren Anbieter, informierte er im Verlauf der Mitgliederversammlung.
Marscheider betonte den Wunsch nach Erhöhung der City-Attraktivität. Zum Scheitern der "Kaufland"-Pläne bemerkte er, diese sein "gestorben", weil das Sortiment negative Auswirkungen auf die Innenstadt gehabt hätte: "Wenn sie zu Kaufland gehen, brauchen Sie nicht mehr in die Innenstadt."
Wilfried Habranke kritisierte die CDU, die offenbar versuche, vor der Wahl eine positive Entwicklung der Stadt zu blockieren oder zu verhindern. Ihre Haltung u.a. zur Lidl-Ansiedlung bei Everts oder ihre zusätzliche Forderungen nach Außenbecken beim Bau der Sporthalle seien aus seiner Sicht Indizien dafür.
Neben dem "Ausflug" in die akuelle Kommunalpolitik wählten die Mitglieder des Ortsverbandes im Foyer der Stadthalle ihre Führungsmannschaft sowie die 23 Delegierten zum SPD-Stadtparteitag am 17. April.
Dieter Kobe zog sich nach 30 Jahren aus dem Amt des Schriftführers zurück. Sein Nachfolger wurde André Dora. Neue Amtsinhaber sind ferner die stellvertretende Kassiererin Ursula Bohne und Medienbeauftragter Martin Skoda.
Alle anderen Vorstandsmitglieder erhielten erneut das Vertrauen: Axel Wilimzig (Vorsitzender), Bruni Magerstedt, Wilfried Habranke, Norbert Idczak (Stellvertreter), Martina Skoda (1. Kassiererin), Ludwig Kerkhoff (Bildungsobmann), Elfriede Krüger (Seniorenbeauftragte). 18 Beisitzer bringen ihre tatkräftige Hilfe ein. Ludger Grundmann, Helga Hower und Dieter Nettlenbusch sind Revisoren.
Axel Wilimzig schwor die GenossInnen auf aktives Mittun bei den kommenden Wahlkämpfen (Europawahl, Kommunalwahl) ein. Kritische Stimmen in Richtung Europa-Abgeordnete wünschten sich von Jutta Haug etwas mehr Präsenz vor Ort. Bei B 474 n und New Park müsse man am Ball bleiben. Den Flugplatz Loemühle gelte es zu erhalten. Wilfried Habranke: "Die Region muss attraktiver, und nicht das Armenhaus der Nation werden." joter
Quelle: WAZ Datteln, 13. März 2004