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Ein klares Bekenntnis zur Emscher-Lippe-Agentur (ELA) gab Bürgermeister Wolfgang Werner gegenüber der Morgenpost in einem Fazit zur gerade zu Ende gegangenen EXPO REAL in München ab. Die Präsentation in München habe nach Ansicht von Werner deutlich gemacht, wie wichtig die ELA sei und dass sie mit dazu beigetragen habe, dass sich die Region vom Kirchturmsdenken verabschiedet habe.
Keinesfalls dürfe die ELA zerschlagen werden, betonte Werner. Gleichwohl müsste man allerdings über strukturelle Änderungen nachdenken. Werner sieht eine Aufgabe der ELA darin, in ihrem Kerngeschäft die neue Emscher-Lippe-Allianz, den geplanten Zusammenschluss der Bürgermeister und Wirtschaftsförderer, zu unterstützen. Über die Emscher-Lippe-Allianz wird der Dattelner Stadtrat auch in seiner Sitzung in der kommenden Woche diskutieren. Mit Interesse wird dabei beobachtet, wie sich die Dattelner CDU-Fraktion zu dem Thema aufstellen wird. Gerade die heimische Union gehörte in der Vergangenheit zu den Kritikern der ELA, da sie, so die Begründung, für Datteln kaum etwas getan habe. Eine Kritik, die der Dattelner Bürgermeister so nicht anerkennt: "Man darf die Leistung der ELA nicht an seiner eigenen Stadt festmachen, man muss die ganze Region sehen."
Bei der gemeinsamen Präsentation der Emscher-Lippe-Region in München hat das für Datteln eminent wichtige newPark-Projekt noch keine Rolle gespielt. Das soll sich, so hofft die Stadtspitze, bei der EXPO 2004 ändern. "Dann sind wir im Planfeststellungsverfahren für die 474n weiter und es ist auch die neue newPark-Gesellschaft gegründet. Dann können wir aggressiv in die Vermarktung einsteigen", so Werner. -uw
Dattelner Morgenpost - 09. 10. 2003
Quelle: Dattelner Morgenpost, 10. Oktober 2003