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"Die SPD Olfen freut sich, dass ihr langfristiges Ziel - die Schaffung einer westlichen Entlastungsstraße - weiter voranschreitet", erklärt Pressesprecher Jens Matheuszik.
"Schon vor Jahren forderte die SPD diese Straße als Alternative zur B 474 n; nun sehen die Zeichen dafür sehr gut aus. Schön auch, dass die UWG Olfen einen entsprechenden Antrag zur Finanzierung eingereicht hat." Matheuszik betont, dass die SPD dies auch schon mehrfach angeregt hat. "Zuletzt kam im Juli 2003 die Idee auf, die nicht für die Flutschäden-Beseitigung benötigten Gelder für die Wohnsammelstraße zu nutzen."
Fraktionsvorsitzender Reiner Matheuszik merkt dazu an: "Es ist haushaltspolitisch nicht unbedingt üblich, so langfristig vor den Haushaltsberatungen Anträge dieser Art einzubringen, dennoch stimmen wir diesem Antrag grundsätzlich zu." Er verweist auf einen entsprechenden Beschluss der SPD-Fraktion von Mitte des Jahres, in den Haushaltsberatungen darauf einzuwirken, entsprechende Gelder bereitzustellen.
Zum Antrag der UWG in Bezug auf die Abstufung der B 474 n erklärt SPD-Vorsitzender Marcus Vieting: "Grundsätzlich stehen wir dem natürlich positiv gegenüber". Er führt jedoch weiter aus, dass inhaltlich dasselbe schon am 5. Juni 2003 ausgesagt wurde. In der Tischvorlage der SPD-Fraktion zur Ratssitzung hieß es dazu: "(dass) darauf hinzuwirken (ist), dass die B 474 n aus dem weiteren Bedarf des Bundesverkehrswegeplanes genommen wird".
Aufgrund dieser Tischvorlage beschloss der Rat mit großer Mehrheit, dass "Rat und Verwaltung weitere Möglichkeiten (...) zur Entlastung des inneren Bereichs suchen (falls die bisherigen B 474 n-Planungen nicht erfolgreich sind)".
Quelle: WAZ Olfen, 1. Oktober 2003