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Die UWG Olfen fordert den zügigen Bau einer Erschließungsstraße westlich der Neubaugebiete, um die innerörtlichen Verkehrsprobleme zu lösen.
"Andere wollten dies mit dem Bau der B 474 n erreichen, einer Bundesfernstraße, die mehr Verkehr nach Olfen geführt hätte. Wir hingegen plädieren seit unserer Gründung für eine Erschließungsstraße, die in der Lage ist, Verkehre aus den Neubaugebieten zu führen, ohne dass innerörtliche Straßen belastet werden. Seit diesem Sommer ist nun für die nächsten 15 bis 20 Jahre entschieden, dass eine B 474 n in Olfen nicht gebaut wird. Auch die CDU und die FDP müssen nun nach einer Alternative suchen."
Die UWG habe beim Bürgermeister zwei Anträge eingereicht, die den Weg zur Lösung Olfener Verkehrsprobleme weisen sollen. "Zunächst braucht man Geld, um eine Straße zu bauen. Und neben möglichen Fördergeldern von Kreis, Land oder Bund muss auch Geld in der Gemeindekasse zur Verfügung stehen. Der erste Antrag fordert daher die Bereitstellung von Haushaltsmitteln für die benötigte Straße.
Der zweite Antrag fordert den Bürgermeister und auch die anderen Ratsparteien auf, sich dafür einzusetzen, dass die B 474 n im Bereich Olfen ganz aus dem neuen Bundesverkehrswegeplan, der Ende diesen Jahres verabschiedet wird, gestrichen wird, also Einstufung in ,kein Bedarf´. Denn nur dann kann Olfen eine andere Straße planen und bauen."
Die UWG appelliere mit diesen Anträgen "an den gesunden Menschenverstand der Ratsmitglieder: Wir brauchen eine Erschließungsstraße. Keiner will diese Straße in 20 Jahren, weil wir jetzt eine Lösung brauchen. Denn der Verkehr in Olfen wird nicht weniger, sondern immer mehr".
Und weiter heißt es: "Wir sollten gemeinsam für diesen gesunden Lösungsweg kämpfen. Eine B 474 n, die für die nächsten zwei Dekaden auf Eis gelegt ist (Einstufung in weiterer Bedarf ohne Planungsrecht), sollte uns dabei nicht im Wege stehen." Die Anträge sind im Original im Internet unter www.uwg-olfen.de und im Schaukasten der UWG zu finden.
Quelle: WAZ Olfen, 27. September 2003