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Schwerpunkte und Positionen in der künftigen politischen Arbeit des Waltroper Aufbruchs (WA) umriss der Vorsitzende Helmut Wiertalla bei der Jahreshauptversammlung.
Noch kein Thema waren am Montagabend Vorbereitung und Personalfragen für die Kommunalwahl im Herbst nächsten Jahres. "In Abstimmung mit dem gesamten Vorstand werden wir uns frühzeitig zum Beginn des nächsten Jahres mit der Aufstellung der Kandidaten für den Rat der Stadt befassen. Zunächst einmal muss ohnehin der Wahl-ausschuss tagen und das Wahlgebiet festlegen", sagte Helmut Wiertalla. Gleiches gelte auch für die Aufstellung eines WA-Kandidaten für das Bürgermeister-Amt. "Es wäre unklug, das nicht zu tun", so Wiertalla. Schließlich müsse man alle politischen Einflussmöglichkeiten nutzen und politische Stärke und Präsenz zeigen. Eine namentliche Debatte gebe es derzeit beim WA aber noch nicht, ein Beschluss hierzu sei ebenfalls für das Frühjahr 2004 geplant.
In seinem Bericht als Vorsitzender betonte Helmut Wiertalla, dass der WA weiterhin achtsam den Erhalt der Rieselfelder begleiten werde. Den Ratsbeschluss gegen den "newPark" wertete er als Erfolg, der Anbauflächen, Erwerbstätigkeit von Landwirten und die Nahversorgung mit frischen Produkten gesichert habe.
Zentraler Markt
Die wichtigen Fragen der Stadtentwicklung müssten, so Wiertalla, Gegenstand intensiver, öffentlicher Diskussion sein. Einem Umzug des Lebensmitteldiscounters Lidl in den Hirschkamp mit der Schaffung eines neuen Sportplatzes stimme der WA zu. Der Wochenmarkt solle grundsätzlich zentral auf dem Marktplatz verbleiben.
Ganz besonderer Bedeutung komme, so Wiertalla, der Finanz- und Haushaltspolitik zu, weil nur mit der Sanierung der Finanzen kommunale Gestaltung wieder machbar werde. Erneut kritisierte er in diesem Zusammenhang die Einrichtung des Ver- und Entsorgungsbetriebes (V+E) als "Haushaltskosmetik". Auch seien die üppigen Planzahlen bei der Veräußerung städtischen Vermögens nicht erreicht worden. Dabei, so Wiertalla, sei Schuldenabbau und Haushaltssanierung mit dem richtigen Konzept durchaus möglich, wie das Beispiel der Nachbarstadt Olfen zeige. Dort seien Schulden abgebaut und Haushaltsüberschüsse erwirtschaftet worden. -kö
Waltroper Zeitung - 23. 09. 2003
Quelle: Waltroper Zeitung, 24. September 2003