![]() |
Startseite |
Kontakt |
Suchen |
Links |
Wir über uns
Aktuelles | Überblick | Datteln/Waltrop | Olfen | Archiv |
| B474N.DE > Presse > Jahr 2002 > |
|
Der Kreis Recklinghausen soll jetzt die von der Stadt Waltrop verschmähten Anteile am "newPark" übernehmen.
Das fordert die CDU-Kreistagsfraktion jetzt in einem Antrag an den Landrat. Auslöser ist die letzte Waltroper Ratssitzung vom 17. Juli, als zwei CDU-Ratsmitglieder "umfielen" und die Entscheidung zum Beitritt zur "newPark"-Gesellschaft damit abgelehnt wurde. Ursprünglich sollten die Städte Waltrop und Datteln sowie der Kreis Recklinghausen je 17 Prozent an der Gesellschaft erwerben, jede dieser Stammeinlagen ist mit 5 250 Euro beziffert. Das ist in Waltrop, wie erwähnt, abgelehnt worden, weshalb der Kreis Recklinghausen befristet bis zum 31. Dezember 2003 die Stammeinlage der Stadt Waltrop übernehmen soll. Damit sind 51 % in der Hand des Kreises und der Stadt Datteln, die restlichen 49 % bleiben beim Grundstückseigentümer, also RWE.
Gleichzeitig mit der befristeten Übernahme der Waltroper Anteile soll der "newPark" -Vertrag geändert werden: Die Stadt Waltrop wird damit aus den Verhandlungen um einen Projektvertrag ausgeschlossen.
Waltrop ist damit komplett außen vor, wenn auch bis Jahresende eine Frist für den Rat bleibt, sich eines Anderen zu besinnen. Obwohl die anderen Beteiligten nach der Waltroper Ablehnung immer wieder betonten, für die Hebewerkgemeinde ein Türchen zum späteren Einstieg offen zu halten, macht die am 29. September im Kreistag anstehende Entscheidung über die Übernahme der Waltroper Anteile Nägel mit Köpfen: "Die Gesellschafterstruktur soll ab dem 1. Januar 2004 dahingehend verändert werden, dass die Stadt Datteln und der Kreis Recklinghausen insgesamt 51 Prozent des Stammkapitals halten", heißt die geänderte Formulierung im Gesellschaftervertrag. -pesch
Waltroper Zeitung - 05. 09. 2003
Quelle: Waltroper Zeitung, 6. September 2003