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B474N.DE > Presse > Jahr 2002 >
Der Osten wird ruhiger 29. August 2003


Eine Brücke ins Münsterland, wie sie Bürgermeister Theo Surmann in seiner Ansprache nannte, wurde mit der Ostumgehung Waltrops gestern eingeweiht. Die Verbindung zwischen Industriestraße und Borker Straße soll zukünftig für Ruhe auf der Riphausstraße sorgen.

Von Pit Schneider

Als kostengünstige Netzergänzung mit positiven Auswirkungen auf den Nahverkehr zwischen Münsterland und Ruhrgebiet bezeichnete Ministerialdirigent Ekhart Maatz aus dem Düsseldorfer Verkehrsministerium die neue Ortsumgehung. Maatz sah in der neuen Straße eine deutliche Verbesserung für die Innenstadt, besonders eine Beruhigung für den Waltroper Osten: "Die Tage, an denen sich der Verkehr durch die kurvenreiche Strecke im Bereich des Datteln-Hamm-Kanals quälen musste und dann noch vor der höhengleichen Kreuzung mit der Bahnstrecke endgültig zum Stehen kam, sind nun vorbei!" Doch ein Düsseldorfer kann in Waltrop keine neue Straße frei geben, ohne auf die B 474 n zu sprechen zu kommen. Für die Landesregierung sei die geplante B 474 n von besonderer Bedeutung, so Maatz, weil damit die Standortqualität für die Entwicklung neuer Gewerbegebiete wie "newPark" mit direkter Anbindung an die A 2 verbessert würde. Dazu käme eine deutliche Entlastung der Ortskerne Waltrops und Dattelns.

Maatz: "Die Landesregierung hat deshalb bei den letzten Bedarfsplanfortschreiben die B 474 n bis auf den Abschnitt bei Olfen immer für die höchste Dringlichkeitsstufe vorgeschlagen. Auch in der jetzigen Fortschreibung des Bundesverkehrswegeplans ist die Ertüchtigung dieses Streckenzuges zwischen der A 43 und der A 2 wiederum mit Ausnahme des Bereichs Olfen für den vordringlichen Bedarf vorgesehen. Ich gehe davon aus, dass der Bundestag diese Einstufung bestätigen wird.".

Das Planverfahren für die B 474 n im Bereich Waltrop und Datteln sei weit fortgeschritten, so der Ministerialdirigent. Genehmigte Detailplanungen liegen bereits im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Wohnungswesen vor, auf deren Grundlage die Planfeststellungsunterlagen erstellt werden. "Das Planverfahren soll möglichst zügig eingeleitet und durchgeführt werden", so Maatz.

Keine Aussage über den Baubeginn

Dabei hängt der Bau der B 474 n nach Ansicht des Ministerialdirigenten in erster Linie von der Finanzierungszusage des Bundes ab  wobei der Waltroper Teil der Straße bereits im vordringlichen Zukunftsinvestitionsprogramm des Bundes steht. "Für die Ortsumgehung Datteln wird sich das Land beim Bund dafür einsetzen, dass auch hier bei Vorlage des Baurechts die Realisierung finanziell abgesichert wird. Verbindliche Aussagen zu möglichen Baubeginnen sind aber aufgrund des derzeitigen Sachstands nicht möglich", so Maatz.

Waltroper Zeitung - 28. 08. 2003


Quelle: Waltroper Zeitung, 29. August 2003