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Der für Datteln zuständige Landtagsabgeordnete Karl-Heinz Rusche (SPD) ist fest davon überzeugt, dass der geplante Regierungsbezirk Ruhrgebiet der heimischen Emscher-Lippe-Region eher schadet als nutzt.
Damit teilt der Landespolitiker die Meinung des Regierungspräsidenten (RP) von Münster, Dr. Jörg Twenhöven (wir berichteten).
Auf Zustimmung stößt bei Rusche darüber hinaus auch die Einschätzung des Regierungspräsidenten, dass das Industrieprojekt newPark in Datteln im Interesse der Zukunft des nördlichen Reviers verwirklicht werden muss.
Rusche unterstützt auch die Haltung der Stadt Datteln in Sachen newPark. Die Kanalstadt solle wie angekündigt im Alleingang alles daran setzen, dass der newPark realisiert werden kann. Für den Fall, dass sich Waltrop auch zu einem späteren Zeitpunkt nicht mehr an dem Projekt beteiligt, könnte sich Rusche auch eine andere Lösung vorstellen. "Vielleicht könnte ja auch Oer-Erkenschwick für Waltrop in die Bresche springen. Ich meine dabei den Bereich Dillenburg an der Stadtgrenze zu Datteln. Dort sind im Gebietsentwicklungsplan zurzeit noch rund 16 Hektar als Haldenfläche für den Bergbau ausgewiesen. Wenn der Bergbau auf diese Option verzichtet, dann wäre es doch zumindest eine Überlegung wert, diese Flächen, trotz der räumlichen Trennung, in das Projekt newPark einzubeziehen", erklärte Karl-Heinz Rusche weiter.
Dattelner Morgenpost - 22. 08. 2003
Quelle: Dattelner Morgenpost, 23. August 2003