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Baubeginn für Baumarkt wird fragwürdig 28. November 2002


Während sie für das Rieselfeld Luftschlösser bauen, verspielen Bezirksregierung und IHK im Leveringhäuser Feld 400 Arbeitsplätze.

Zu diesem Schluss kommt SPD-Ratsherr Dieter Steffan und wünscht sich eine Entscheidungsbehörde, die eine größere Nähe zum Ruhrgebiet hat. Denn der Regionalrat solle sich nun erst im März statt wie geplant im Dezember mit dem Leveringhäuser Feld befassen, teilte Steffan mit und warnte vor den Folgen einer solchen Verschleppung.

"Durch bürokratische Winkelzüge einiger Damen und Herren bei der Bezirksregierung in Münster und der Vestischen Gruppe der Industrie- und Handelskammer steht dieses Projekt vor dem Aus", meint Steffan mit Blick auf die erneute Verzögerung. Der Baubeginn für den geplanten Baumarkt werde durch solche Entscheidungen immer fragwürdiger.

Diese Verzögerungstaktik wirke sich negativ auf die Bereitschaft der Investoren aus, zumal "zwischenzeitlich die Marktsituation für Baumarktanbieter insgesamt schwieriger geworden ist", argumentiert der SPD-Ratsherr; der im Leveringhäuser Feld geplante Baumarkt wird vom Investor Montan-Grundstücks-Gesellschaft (MGG) als erster Abschnitt für eine weitere Vermarktung des Gewerbegebietes angesehen.

Die Haltung der Bezirksregierung und der IHK sei unverantwortlich: "Das ist eine Katastrophe für unsere Stadt, besonders für die vielen ansiedlungswilligen Gewerbetreibenden, ihre Beschäftigten und die Arbeitsplatzsuchenden", meint Dieter Steffan.

Dabei hätten die umliegenden Städte signalisiert, dass es von ihnen keine Widerstände gegen die Ausweisung des Sondergebiet geben werde, betonte Steffan: "Nur die Städte wie Gelsenkirchen, Recklinghausen, Bottrop, Marl, die alle weit weg liegen, haben etwas gegen die Baumarktansiedlung im Leveringhäuser Feld". hds


Quelle: WAZ Waltrop, 28. November 2002