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Wenn Bürgermeister Wolfgang Werner am Montag nach München zur ExpoReal fährt, dann hat er selbstverständlich auch die New Park-Pläne, aber auch die Pläne für das Gewerbegebiet Emscher-Lippe 1/2 im Gepäck, um dafür zu werben und möglicherweise auch Interessenten zu finden.
Die Emscher-Lippe-Region war auf dieser seit Jahren durchgeführten Messe bislang noch nicht vertreten. Umso bedeutsamer ist es, dass jetzt alle Bürgermeister des Kreises in die bayrische Metropole reisen, um für ihre Städte zu werben. "Wir ziehen dabei alle an einem Strang, um zu dokumentieren, dass das Ruhrgebiet längst nicht mehr die Schmuddelecke Deutschlands ist. Wir am Rande des Reviers können immerhin auch interessante Flächen anbieten."
Dies vor allen Dingen vor dem Hintergrund, der Arbeitslosigkeit entgegen zu wirken. Darum müssten auch andere Projekte im Kreis Recklinghausen gemeinschaftlich unterstützt werden. Werner: "Wir werden für die Standorte sprechen."
Erster Beigeordneter Jürgen Jentzsch ergänzt: "Für das New-Park-Projekt wollen wir eine interessante internationale Ansiedlung und damit etwas für die Region tun." Was in den Rieselfeldern angesiedelt werden soll, könne nicht auf einer Zechenbrache gebaut werden, wobei er versucht, den New-Park-Gegnern den Wind aus den Segeln zu nehmen. Wolfgang Werner: "Natürlich wäre es schön gewesen, wenn BMW gekommen wäre. Allerdings hätten wir dann auch ein Monopol gehabt. Wir brauchen aber einen Branchenmix."
Das Projekt New Park hängt natürlich direkt auch mit dem Anschluss an die Autobahn, sprich Bau der B 474n zusammen. Allerdings liegen die Planungsunterlagen noch beim Bundesverkehrsministerium.
Quelle: WAZ Datteln, 26. Oktober 2002