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Ein Auftritt des Projektes New Park während der Ruhrgebiet-Präsentation auf der Münchener Messe ExpoReal käme zu früh. Das sagte Karl-Friedrich Schulte-Uebbing, einer der größten New Park-Förderer.
"Wir würden New Park damit keinen Gefallen tun", sagte der Hauptgeschäftsführer der Vestischen Gruppe der Industrie- und Handelskammer in Gelsenkirchen. Es gehe auf der Messe in München darum, Industrie-Parks vorzuzeigen, die wie in Dorsten und Marl sofort verfügbar seien.
Er sei erstaunt über die Kritik an der Projekt Ruhr GmbH, weil diese das Waltrop-Dattelner Industrievorhaben angeblich nicht berücksichtigt habe. "Die Emscher-Lippe-Agentur hat die Federführung", betonte Schulte-Uebbing. Projekt Ruhr leiste Organisatorisches. Die Entscheidung für die Präsentation von Leitprojekten hätten jedoch die Oberbürgermeister, der Landrat und die Bürgermeister der zwölf Emscher-Lippe-Städte getroffen.
Wie berichtet, hatte der Dattelner Landtagsabgeordneter Karl-Heinz Rusche (SPD) die Projekt Ruhr GmbH kritisiert. New Park müsse auch präsentiert werden. Schließlich werde der Bau der B 474n vorbereitet, die den Industriepark bald ans überregionale Verkehrsnetz anbinden werde. Landtagsabgeordneter Jens Jordan (FDP) schloss sich Rusche an. In München treffe man Manager, die langfristig planen. Deshalb ge-höre der New Park dorthin.
"Natürlich haben wir auch den New Park mit im Gepäck", sagt dagegen IHK-Geschäftsführer Schulte-Uebbing. Denn es liege auch der hiesige Flächenatlas aus. Als Leitprojekt wie Schalkes Arena etwa tauge der New Park zwar noch nicht, dennoch werde aber auch vom Industrievorhaben im Lippetal die Rede sein.
Quelle: WAZ Waltrop, 19. Oktober 2002