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Des einen Freud, des anderen Leid. Derweil die CDU ob der Entscheidung des Regionalrates für den Bau der B 474 n triumphiert, gibt die SPD zu bedenken, dass die Entscheidung letztendlich auf höherer Ebene gefällt wird é und deshalb vielleicht auch wieder gekippt wird.
Die CDU Olfen begrüßt die Entscheidung des Regionalrates, auch das Teilstück Olfen auf den vordringlichen Bedarf zu setzen. "Das Schlimmste, was passieren kann, ist die SPD-Lücke", so CDU-Stadtverbandschef Heinz Frenken und CDU-Fraktionschef Christoph Kötter. Ein Ausbau des Südstückes Waltrop / Datteln und ein Ausbau des Nordstückes Dülmen unter Ausklammerung des Teilstückes Olfen würde den Verkehr an die Wohngebiete auf bestehende Straßen heranführen.
Die geplante Trassenführung der B 474 n führe den Verkehr weit genug von den Wohngebieten weg, so die CDU-Spitze. Die geplante Trasse habe zudem den Vorteil, über ein paar hundert Meter in der Versenkung zu verschwinden, um so optimalen Lärmschutz zu bringen.
Die Anbindung des Teilstückes an die Südumgehung im Bereich Dattelner Straße werde den Effekt einer attraktiven Ost-West-Umgehung bringen.
Jens Matheuszik ist jedoch skeptisch: "Gesetzt den Fall, dass die örtliche Stellungnahme so im Entwurf des Bundesverkehrswegeplanes zu finden sein wird, heißt es noch lange nicht, dass der Bundesverkehrswegeplan so beschlossen wird." Die Bezirksregierung habe der B 474 n ursprünglich eine deutlich niedrigere Priorität eingeräumt, die erst durch den Regionalrat geändert wurde. Genau so könne es auch passieren, dass der 2003 von der Bundesregierung einzubringende Bundesverkehrswegeplan seitens des Bundestages noch verändert werde. top
Quelle: WAZ Olfen, 20. September 2002