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B474N.DE > Presse > Jahr 2002 >
Eigentlich gibt es keine gute Trasse 17. September 2002


Die vom Landesbetrieb Straßenbau geplante Trassenführung der B 474 n (die so genannte Variante 3.1) ist nur die relativ beste aller betrachteten Lösungen. Zu diesem Schluss kommt die Umweltverträglichkeitsstudie der Gutachter Froelich & Sporbeck.

Die Studie wird dem Ausschuss für Umwelt und Verkehr in der Sitzung am 24. September vorgestellt. In Hinsicht auf die verkehrliche Funktion sei die optimierte Trassenführung 3.1 zu favorisieren, weil sie die Durchfahrung des Freiraums in der Mitte weitgehend vermeidet.

Der Freiraum für die Erholung, das Landschaftsbild und die Tier- und Pflanzenwelt bleibe erhalten. Auch würden erhebliche Konfklikte mit der Wohn- und Wohnumfeldfunktion vermieden.

Aber die Schutzgüter des Umweltverträglichkeitsprüfungsgesetzes würden letztlich auch bei der favorisierten Lösung wie bei allen anderen Varianten erhebliche Beeinträchtigungen mit sich bringen, sagt das Gutachterbüro in seiner Studie.

Für den Bereich Natur und Landschaft müssten Ersatzmaßnahmen gefordert werden. Darüber hinaus sei mit Blick auf das Bundesnaturschutzgesetz und das Landschaftsgesetz NW die Vorrangigkeit der Belange zu prüfen.

Zuvor hatte das Büro der so genannten Bürgermeister-Variante eine schlechtere Note als der jetzt geplanten gegeben. Andere, frühere Varianten waren als noch schädlicher für die Umwelt beurteilt worden. kes


Quelle: WAZ Waltrop, 17. September 2002