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Die Kommunalwahl 2004 ist eine wichtige Marke für Bürgermeister Willi Scheffers: Bis dahin sollen auf den Flächen des Leveringhäuser Feldes und im Altenbruch die ersten Aktivitäten sichtbar sein.
"Es ist notwendig, dass dort etwas passiert", erklärte Wiili Scheffers auf einer Mitgliederversammlung des CDU-Ortsverbandes Süd. Auch wenn die Situation an beiden Standorten aus unterschiedlichen Gründen noch problematisch sei (die WAZ berichtete), müsse die Stadt dort aktiv werden.
Stadtplaner Andreas Scheiba arbeite an verschiedenen Stellen, um die Stadt insgesamt voran zu bringen. "Er hat sich einen sehr guten Namen gemacht, und ich halte es für notwendig, den Bereich der Stadtplanung weiter zu stärken", lobte der Bürgermeister seinen Mitarbeiter.
Auf eine flexible Haltung des Bochumer Landesstraßenbauamtes hofft der Bürgermeister bei den Planungen zum interkommunalen Bad an der Stadtgrenze zu Datteln. "Sollte das Bad kommen, will man in Bochum bei den Planungen zur B 474n auf unsere Ideen eingehen", versprach der Verwaltungschef.
In diesen Tagen habe ein Unternehmen mit einer Marktstudie begonnen, um drei mögliche Bad-Szenarien zu analysieren. "Szenario eins sieht die Fortführung des bisherigen Betriebes vor, in der zweiten Version werden die bestehenden Bäder attraktiviert, Idee Nummer drei steht für das interkommunale Bad", erklärte Scheffers. Wenn das von ihm favorisierte neue Bad am Ende der Studie nicht als beste Alternative dastehe, werde er nicht auf dem interkommunalen Bad beharren.
"Das Ergebnis der Untersuchung ist offen", versprach Scheffers. Anfang September werde es einen Workshop mit Beteiligten Gruppen, Vereinen und Verbänden geben, Ende September sollen die Ergebnisse der Studie vorliegen. Klar sei jedoch schon jetzt, dass die Badsituation so nicht bleiben könne: "Tätig werden müssen wir auf jeden Fall, entweder an der Riphausstraße oder an der Stadtgrenze."
Quelle: WAZ Waltrop, 27. Juli 2002