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Prognose: Entlastung der Innenstadt mit B 474 n 19. Juli 2002


Die B 474 n besitze auch für den Bereich Olfen weiterhin eine hohe Priorität. Das betonte die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesverkehrsministerium, Angelika Mertens, gegenüber Bürgermeister Himmelmann.

Das Treffen, an dem außerdem die SPD-Bundestagsabgeordnete Angelica Schwall-Düren und Lüdinghausens Bürgermeister Borgmann teilnahmen, fand im Rathaus Lüdinghausen statt. Himmelmann hate sich nach dem Planungsstand der B 474 n erkundigt. "Wir legen Wert darauf, dass die Straße komplett und zeitnah in allen Teilabschnitten gebaut wird. Da ist sich die Region einig", sagte er mit Blick auf die Resolutionen der Städte. "Ein fehlendes Teilstück Olfen führt für die Steverstadt zu einer problematischen Nadelöhr-Situation. Deshalb ist Mertens´ Zusicherung für uns sehr wichtig." Der Bundesverkehrswegeplan, die B 474 n in Olfen ist hier als vordringlicher Bedarf deklariert, wird 2003 fortgeschrieben. Ab September beraten die Länder über den Rohentwurf.

Jürgen Müller (UWG) hat eine Anfrage beim Landesbetrieb Straßenbau (Coesfeld) durchgeführt, der ein Verkehrsgutachten für die westliche Umgehung Olfens erstellen ließ (die Stadt erhielt eine Kopie). In der Prognose für das Jahr 2020 wird auf der Ortsumgehung mit 10 200 bis 12 000 Kfz täglich gerechnet. Der Eckernkamp werde um rund 40% entlastet, die Kökelsumer- und Bilholtstraße um je rund 50%, die Robert-Bosch-Straße um 25%. Himmelmann dazu: "Also eine deutliche Entlastung der Innenstadt."

Für die Querung der Stever, so der Landesbetrieb, ist mit Rücksicht aufs Überschwemmungsgebiet ein Brückenbauwerk von 246 m vorgesehen; das böte zudem die Möglichkeit, Zerschneidungswirkungen im landwirtschaftlichen Bereich zu minimieren. Dre


Quelle: WAZ Olfen, 19. Juli 2002