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Ein Wirtschaftsforum als Plattform für Firmen 11. Juli 2002


Bestnoten erhielt die kommunale Wirtschaftspolitik bei einer IHK-Umfrage unter Olfener Firmen. Das Ergebnis der Befragung wurde am Dienstag zwischen Vertretern der Stadt, der Wirtschaft und der IHK eingehend diskutiert. Dabei ging es vor allem um die Schwachstellen.

Denn trotz des positiven Abschneidens in der Umfrage - Olfen belegte unter den Städten im Kreis Coesfeld den besten Platz - gab es auch einige weniger gute Punkte.

Da sei zunächst einmal die Anbindung an das überregionale Verkehrsnetz, die es auszubauen gelte, hieß es auch in der gestrigen Gesprächsrunde. Gemeint war die B 474 n.

Ein anderer Punkt, den es zu fördern gilt, sei die Kommunikation zwischen Wirtschaft, Politik und Stadt. Vorgeschlagen wurde, zwei- bis dreimal jährlich ein Diskussionsforum stattfinden zu lassen als Möglichkeit zum intensiven Erfahrungsaustausch. Die Betriebe könnten bei diesem Wirtschaftsforum (so etwas gibt es z.B. in Ascheberg) schildern, wo der Schuh drückt, andererseits könnten auch die Kontakte zwischen den Firmen ausgebaut werden. Ein solches Forum könnte stets unter einem bestimmten Thema stehen.

Gute Noten erhielt Olfens Wirtschaftspolitik bei den Punkten: Wirtschaftsfreundlichkeit der Verwaltung, Abwicklung der Verwaltungsabläufe, Infrastruktur und Standortfaktoren. "Die Städte im Kreis Coesfeld schneiden alle nicht schlecht ab. Olfen nimmt eine Spitzenstellung ein", resümierte Prof. Bodo Risch von der IHK Münster. Die Region, die als eine der wirtschaftlich erfolgreichsten in NRW gilt, hat den Zusatz "kleiner Tiger im Münsterland" erlangt. Olfen hebe sich hier besonders hervor: Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten stieg in den letzten fünf Jahren um fast 10% auf rund 2000.

Bauamtsleiter Sendermann betonte, dass die Stadt um die Ausweisung neuer Gewerbeflächen bemüht ist. So werden nun die Restflächen im Gewerbegebiet Hafen vermarktet. Und bald wird das 13 ha große Gewerbegebiet Olfen-Ost (zwischen B 235 und B 236) erschlossen. Auch helfe man Firmen bei ihren Erweiterungswünschen und der Standortsicherung, z.B. NSM.

Joachim Worms vom Werbering hob hervor, dass man mit der Olfener Verwaltung zufrieden sei; ein großes Plus seien die "kurzen Wege". Dre


Quelle: WAZ Olfen, 11. Juli 2002