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Von kleinen Erfolgen und manchem Rückschlag bestimmt war das ausklingende Jahr 2001 für Bürgermeister Willi Scheffers.
Kleine Erfolge sieht Willi Scheffers.
"Mit dem Jahr 2001 liegt ein haushaltspolitisch sehr schwieriges Jahr hinter uns, dass dennoch im Rahmen des überhaupt möglichen durchaus kleine Erfolge vorzuweisen hat. Aber auch Rückschläge waren zu konstatieren", bilanziert der Bürgermeister.
"So wurden beispielsweise der Anbau der Realschule oder auch die Sanierung der alten Krankenhauskapelle einschließlich Südtrakt auf den Weg gebracht, womit die Raumnot an der Schule in naher Zukunft der Vergangenheit angehört und andererseits ein kulturelles Kleinod entstehen dürfte, dass unsere Stadt bereichern wird", meint Scheffers.
"Von überragender Wichtigkeit ist nach wie vor die Ausweisung neuer Gewerbeflächen. So konnten auf dem früheren Ziegeleigelände Hüning an der Pannhütt endlich neue Gewerbeflächen bereitgestellt werden. Angesichts der Grundstücksnot ein wenn auch bescheidener Anfang. Mit den Vorarbeiten für eine Erweiterung der ehemaligen Zeche Waltrop als hochwertigem Gewerbestandort mit weiteren 2,5 ha Gewerbefläche arbeiten wir weiter an einem aktiven Wirtschaftsleben, womit Entwicklungschancen und insbesondere längst überfällige, neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Beide Maßnahmen sind übrigens Beleg für eine Stadtentwicklung aus dem Rathaus heraus", meint Scheffers.
"Gerne hätten wir auch beim Gewerbegebiet Leveringhäuser Feld das Planungsverfahren abgeschlossen, doch sind hier erneut Schwierigkeiten außerhalb des Verantwortungsbereiches der Stadt Waltrop aufgetreten, die das Projekt verzögern. Es zeigt sich zunehmend, dass die vor Jahren geweckte Erwartungshaltung ein solides Fundament vermissen läßt", schreibt der Bürgermeister in seinem Neujahrsgruß.
"Vielfältige Anstrengungen haben wir übernommen, bei der Trassenplanung der B 474n weitere Optimierungen zu erreichen, leider ohne Erfolg, was eine westliche Verschiebung der Trasse angeht. Ich stehe weiterhin zu meinem Wort, diesbezüglich die Interessen von Waltrop zu wahren und zu vertreten. Die Zukunft unserer Stadt wird sich meiner Überzeugung nach, ganz wesentlich an dieser Bundesstraße entscheiden. Aus diesem Grunde habe ich auch in der letzten Ratssitzung gegen den Antrag gestimmt, stadtseitig gegen diese Straße zu klagen", erklärt Scheffers.
"Die Neuorganisation der Polizei durch die Polizeipräsidentin und die damit verbundene Schließung der Wache nachts konnten selbst 10 000 Unterschriften nicht verhindern. Es gilt jetzt, die Entwicklung hier in Waltrop nach der Entscheidung aus Recklinghausen aufmerksam zu beobachten. Die Sicherheit unserer Stadt und ihrer Bevölkerung muß gewährleistet bleiben", mahnt Scheffers.
"Die angesprochene Finanzlage hat es in 2001 verhindert, erste Schritte hin zur Modernisierung und Erneuerung des Allwetterbades zu tun. Mit einer Genehmigung des Haushaltes 2002 wird dies mit einem Jahr Verzug nachgeholt", gibt sich der Bürgermeister optimistisch.
Und auch bei der hochstraße keimt Optimismus: "Ich hoffe, dass mitten durch unsere Stadt im nächsten Jahr wieder eine erneuerte Hochstraße führen wird", sagt Scheffers.
"Waltrop ist eine liebens- und lebenswerte Stadt, was wir den Anstrengungen vieler engagierten Menschen zu verdanken haben, nicht nur aus der Politik, sondern gerade aus dem Bereich der Ehrenamtlichen. Noch haben wir ein in vielfältiger Hinsicht aktives Gemeindeleben, ob in Vereinen oder Verbänden, in Kirchengemeinden oder Nachbarschaften mit allen positiven Auswirkungen auf die Sozialstrukturen", lobt der Bürgermeister, der allen Bürgern und den Gästen in der Stadt auch im Namen von Rat und Verwaltung ein friedvolles und glückliches 2002 wünscht.
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Quelle: WAZ Waltrop, 29. Dezember 2001