![]() |
Startseite |
Kontakt |
Suchen |
Links |
Wir über uns
Aktuelles | Überblick | Datteln/Waltrop | Olfen | Archiv |
| B474N.DE > Presse > Jahr 2000 > |
|
Hier feiert die Ludgerusgemeinde jedes Jahr ein großes Gemeindefest. Die geplante Trasse verläuft nahe der Laurentiuskapelle, meinen Dirk und Claudia Neugebauer.
Es ist zur schönen Tradition geworden, dass die Ludgerusgemeinde jedes Jahr ihr Gemeindefest an der Laurentiuskapelle feiert. Doch was passiert, wenn die B 474n knapp 100 Meter entfernt an der Kapelle vorbeiläuft? Darüber machen sich die Anwohner ihre Gedanken.
Denn dann wäre es mit der Ruhe und der Beschaulichkeit vorbei. "Die Trasse würde sehr nah an der Kapelle vorbeilaufen", erklärt Architekt Dirk Neugebauer, der jedes Jahr seinen Hof der Gemeinde zur Verfügung stellt. Von seinem Büro aus blickt er hinaus in die grüne Landschaft und zieht mit seiner Hand imaginär nach, wo die Trasse vorbeilaufen könnte.
"Es dürften knapp 100 Meter sein bis zum aufgeschütteten Damm am Kanal", erklärt er. Damit würde die B 474n nahe an der historischen Laurentiuskapelle vorbeilaufen. Auch jenseits des Kanals, wo eine Vielzahl der Gemeindemitlgieder wohnt, sei eine große Nähe vorhanden. "Außerdem muss man bedenken, dass die Trasse auf einem erhöhten Damm verlaufen wird, um über die Kanäle zu gelangen", weiß Dirk Neugebauer. Die Lärmbelästigung würde für die Gemeinde steigen, weil die B 474n dann westlich liege und die Emissionen durch den Wind östlich zur Gemeinde getragen würden.
Deswegen will Neugebauer die Gemeinde ansprechen, damit diese sich mit dem Thema beschäftigt. Er erwartet, dass auch andere Anlieger der geplanten Trasse aktiv würden. Bereits jetzt hätten sich viele Initiativen einem Aktionsbündnis angeschlossen, das im Internet unter http://www.b474n.de präsent ist.
Dirk und Claudia Neugebauer verstehen nicht, wieso die alte Henrichenburger Variante nicht mehr zur Diskussion steht. Diese wurde als umweltverträglichste Variante bestimmt, doch aus unbekannten Gründen verworfen, erklärt der Architekt. Er denkt, dass sich die örtlichen Politiker auf diese Variante zurückbesinnen sollten, da sie nicht nur für die Umwelt, sondern auch für die Waltroper Bürger die verträglichste sei. Er hofft außerdem, dass an der Viktorstraße keine Auffahrt zur B 474n entsteht: Dann würde noch mehr Verkehr aus Castrop und Lünen aufs Stadtgebiet geholt.
MB
Quelle: WAZ Waltrop, 31. Oktober 2000