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B474N.DE > Presse > Jahr 2000 >
Trasse weiter westlich 30. Oktober 2000


Erst hinter der Löringhofstraße soll die B 474n die Münsterstraße kreuzen. Damit wäre sie weit genug entfernt von jeder Bebauung. So sieht der Trassenvorschlag aus, den die Bürgermeister Scheffers (Waltrop) und Werner (Datteln) gemeinsam erarbeiteten.

In der letzten Waltroper Ratssitzung hatte Scheffers von diesem gemeinsamen Vorschlag berichtet. Der soll jetzt dem Minister näher gebracht werden.

Während der Sitzung konnte Scheffers seine persönliche Position zur bisher bekannt gewordenen Trasse des Verkehrsministeriums erneut unterstreichen: Er habe "von Anfang an darauf hingewiese, dass diese Trasse in Waltrop nicht mehrheitsfähig ist".

Von SPD-Seite war Scheffers mehrmals vorgeworfen worden, er habe bei der Vorstellung der umstrittenen Trass diese akzeptiert und einzig ein paar Änderungen im Bereich Hangel erbeten.

Dafür entschuldigten sich Fraktionsvorsitzender Jürgen Siebert und Stellvertreter Dieter Steffan, nachdem Scheffers den genauen Ablauf um die Trasse erläutert hatte: Am 2. August bei der Emscher-Lippe-Agentur habe es ein Gespräch über die verkehrliche Anschließung des Rieselfeldes gegeben.

Am 9. September wurden bei Straßenbauamt in Bochum mehrere Varianten vorgestellt, darunter auch die "favorisierte" Trasse. Schon dabei habe er darauf hingewiesen, dass diese Trasse nicht mehrheitsfähig sei. Am gleichen Tag habe er die Fraktionsvorsitzenden informiert. Am 19. September gab es die erste Diskussion im Hauptausschuss. In der Ratssitzung am letzten Donnerstag betonten alle Ratsfraktionen wie auch der Bürgermeister, die vom Landesstraßenbauamt favorisierte Trasse keinesfalls akzeptieren zu wollen. Scheffers forderte in einem Brief an das Landesstraßenbauamt, dass eine Lösung gefunden werden müsse "für einen weiter westlich gelegenen Trassenverlauf".


Quelle: Dattelner Morgenpost, 30. Oktober 2000