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"Im Bau- und Verkehrsausschuss hat die SPD deutlich gemacht, dass sie bereit ist, notwendige Mittel für den Fortbestand der Vereinstätigkeit und die wichtige Aufgabe des Schulschwimmens bereit zu stellen. Insbesondere als Kanalstadt können wir das Stadtbad nicht vor Fertigstellung einer Alternative schließen."
Das bekräftigte jetzt der SPD-Fraktionsvorsitzende Hans-Peter Müller. Er wies in diesem Zusammenhang hin auf ein Gespräch zwischen der SPD und den Verantwortlichen des Schwimmclubs und der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft vom 25. Oktober. Darin sei deutlich geworden, dass ein Aufrechterhalten der Tätigkeit beider Vereine nur mit Benutzung des Schwimmbades möglich sei. Müller: "Die SPD hält eine Ausfallzeit deshalb nicht für angebracht."
Ohne eigenes Verschulden sei die Stadt Datteln in die Schuldenkrise geraten. Zudem habe sich die SPD in den letzten Jahren verantwortungsvoll gegenüber dem Haushalt der Stadt Datteln verhalten, um freiwillige Leistungen im Bereich der Vereine und Verbände noch zu ermöglichen. Hans-Peter Müller: "Die Sparpolitik ist auch der SPD nicht leicht gefallen. Wenn diese verantwortungsvolle Politik der SPD nun von der CDU konterkariert wird, und der Haushalt durch ungedeckte Ausgaben im Personalbereich und mit 'Visionsausgaben' gesprengt werden soll, dann heißt es Farbe bekennen, CDU. Was soll geopfert werden?"
Quelle: Dattelner Morgenpost, 28. Oktober 2000