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B474N.DE > Presse > Jahr 2000 >
"Verkehr wäre sehr nah an der Bebauung" 28. Juni 2000


Olfen  (HTW) - Gegner der B 474n fordern vermehrt eine Umgehungsstraße über den Springenkamp. Diese Möglichkeit wird von der CDU in Olfen eindeutig abgelehnt. "Den Verkehr würde dann sehr nahe an die bebauten Bereiche herangeführt", so Fraktionsvorsitzender Christoph Kötter. Bauausschußvorsitzender Franz Frye ergänzt: "Hinzu kommt die finanzielle Belastung. Es kann nicht sein, daß Olfen die Kosten für eine Straße übernimmt, die der Bund bezahlen muss". Erwähnenswert sei auch, dass die geplante Trasse der B 474n viel weiter von einer Bebauung entfernt sei.

Die CDU ist so auch weiterhin für die geplante B 474n. Kötter: "Mit dieser Straße werden nicht alle Probleme gelöst, doch wäre sie schon eine große Entlastung für den Innenstadtbereich." Zusätzlich müsse man aber an eine Lösung anderer Verkehrsprobleme in Olfen arbeiten. Die CDU habe bereits einige Gedanken dazu geäußert. Die schlimmste Lösung für Olfen sei aber, wenn die B 474n nur in den Nachbarstädten gebaut würde. Kötter: "So ist es auch wichtig, dass die Verwaltung Gespräche mit den anderen betroffenen Gemeinden führt, wie es der HFB-Ausschuß beschlossen hat". Nach seinen Informationen werde in Dülmen kräftig nachgedacht. Kötter: "Wir müssen mit den anderen Gemeinden an einen Strang ziehen, denn die B 474n ist für alle die beste Lösung".


Quelle: Ruhr-Nachrichten Olfen, 28. Juni 2000