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73 Mio. DM an zusätzlichen Mitteln aus Düsseldorf sollen den Ausbau der B 474 n beschleunigen. Dafür sind allein 40 Mio. für den Ausbau der Straße auf Waltroper Gebiet, teilte gestern die Landesregierung mit.
Das Geld stammt aus der Versteigerung der UMTS-Frequenzen, die der Bundesregierung einige Milliarden in die Kasse spülte. 585 Mio. DM aus der Zinsersparnis durch diese Versteigerung wurde dem Land Nordrhein-Westfalen zur Verfügung gestellt. Die Landesregierung nutzt diese Zusatzmittel fürs "Zukunftsinvestitionsprogramm", kurz ZIP genannt. Insgesamt 18 Verkehrsprojekte sollen damit zusätzlich gefördert und deutlich beschleunigt werden. Dazu gehören auch drei Teilstücke der B 474 n, die in ihrem Endausbau von Waltrop bis Dülmen führen soll. Für drei Kilometer in Coesfeld-Lette sind zehn Mio DM, für weitere 7,5 Kilometer Ausbau im Bereich Dülmen 23 Mio. DM vorgesehen.
40 Mio. DM plant die Landesregierung aus dem ZIP für die 7,1 Kilometer lange Trasse der B 474 n auf Waltroper Gebiet ein. Für Ministerpräsident Wolfgang Clement ist dies die "möglich gewordene schnelle Umsetzung wichtiger Projekte", die "zur weiteren deutlichen Entlastung an Verkehrsbrennpunkten führt". Die Landesregierung sei mit der gestrigen Entscheidung ihrem Ziel näher gekommen, eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur aufrecht zu erhalten, die im europäischen Wettbewerb auch künftig eine Spitzenstellung einnehme, so Clement.
Verkehrsminister Schwanhold kündigte anschließend in einer Pressemitteilung an, mit den Maßnahmen könne "in den kommenden drei Jahren ... kurzfristig begonnen werden".
-pesch
Quelle: Waltroper Zeitung, 27. Oktober 2000