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Das Land und die Emscher-Lippe-Region arbeiten mit Hochdruck an der Realisierung der Projekte BMW-Ansiedlung und "newPark". Es geht um Tausende von Arbeitsplätzen.
Die aus Vertretern von Wirtschaft, Gewerkschaften und Kommunen zusammengesetzte Regionalkonferenz Emscher-Lippe wird auf ihrer Sitzung am 25. November eine Machbarkeitsstudie für den Industriepark in Auftrag geben. Sie soll u.a. eine konkrete Ansiedlungsfläche für das Projekt auswählen und dessen Branchenmix festlegen.
Staatssekretär Jörg Bickenbach aus dem NRW-Wirtschaftsministerium forderte gestern vor dem Wirtschaftsausschuss des Landtages die Kommunen der Region auf, sich zum "newPark" zu bekennen, der mit innovativen Steuer-, Finanzierungs- und Beschäftigungsmodellen Investoren anlocken soll. Die ersten Ergebnisse müssten in den nächsten drei Jahren sichtbar sein.
Die Unternehmen sollen nach seinen Angaben ein komplettes Serviceangebot und eine "rund-um-die-Uhr"-Betreuung durch eine Betreibergesellschaft erhalten. Das Projekt soll ähnlich wie ein großes Einkaufszentrum geführt werden: von der Grundstücksbeschaffung über Genehmigungen, Finanzierung bis hin zu einem Arbeitskräftepool.
Um das neue BMW-Werk nach NRW zu holen, hat Ministerpräsident Clement Kontakt zu BMW-Vorstandschef Milberg aufgenommen. Das Land wolle sämtliche Fördermöglichkeiten ausschöpfen, erklärte Staatssekretär Bickenbach. Höchste Priorität habe dabei die Rieselfeld-Fläche bei Datteln/Waltrop.
Jochen Jurettko, Michael Wallkötter
Quelle: Recklinghäuser Zeitung, Seite 1, 26. Oktober 2000