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B474N.DE > Presse > Jahr 2000 >
Protokoll wurde sofort korrigiert 23. November 2000


Bürgermeister Willi Scheffers ist Behauptungen entgegen getreten, wonach er in Bochum die sogenannte "Unglücksvariante" für die B 474 n akzeptiert habe.

Gestern gab Scheffers eine längere Stellungnahme ab, die wir auf der vierten Lokalseite veröffentlicht haben.

Auslöser waren Vorwürfe der Waltroper SPD-Fraktion. Den Sozialdemokraten liegt ein Protokoll einer Sitzung beim Landesstraßen-Bauamt (WSBA) in Bochum vom 6. September 2 000 vor. Darin steht, Willi Scheffers wolle, des Konsenses wegen, die umstrittene Trasse für die B 474 n "mit tragen".

Das habe er so nie gesagt und sofort berichtigt, ließ Willi Scheffers gestern wissen. "Sofort" heißt in diesem Fall: Nachdem das Protokoll bei ihm eingegangen ist. Und das soll der 11. Oktober gewesen sein, 32 Tage nach der Sitzung. Noch an diesem 11. Oktober habe er den Leiter des Bochumer Amtes, Wolfgang Plato, per Fax auf den Fehler im Protokoll hingewiesen. Am 17. Oktober sei die Korrektur des Protokolls per Post aus Waltrop abgeschickt worden. Ein für Scheffers in solchen Fällen durchaus übliches Vorgehen. Am 26. Oktober habe Plato den Eingang des Briefes bestätigt, in dem Scheffers schreibt: "Ich habe in der Besprechung deutlich vorgetragen, dass die Variante V 3.1 wohl kaum die politische Mehrheit in Waltrop finden werde". Zudem machte Scheffers deutlich, dass er zwar als Bürgermeister anwesend war, "aber keinerlei politische Vollmacht hätte, für die Stadt Waltrop eine verbindliche Erklärung abzugeben". Aber es solle "zumindest über eine Trassenverlegung in Richtung Westen nachgedacht werden".

-pesch


Quelle: Waltroper Zeitung, 23. November 2000