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Lippetal für newPark tabu 23. Oktober 2000


Der Industriepark Lippetal ist in beiden großen Parteien als Standort für den so genannten newPark tabu. Der DGB am Ort nennt das Vorhaben gar unseriös.

SPD-Vorsitzender Gregor Spychala warnte schon vor Wochen vor dem Vorhaben der Industrie- und Handelskammer, wonach im geplanten Industriepark eine 300 Hektar große Fläche für 150 bis 200 Firmen reserviert werden soll. Dem müsse man einen Riegel vorschieben, sagte er der WAZ.

Auch in der CDU stößt das Projekt auf Ablehnung. Seine Partei wolle keine Zersplitterung des Industrieparks Lippetal. Firmen mit einem Flächenbedarf von weniger als 80 Hektar werden wir im Lippetal ablehnen, betonte Fraktionschef Carlo Becker erst vor zwei Wochen in einem WAZ-Gespräch, dieses Wort gilt auch für den newPark.

Oer-Erkenschwicks SPD-Landtagsabgeordneter Karl-Heinz Rusche warb unterdessen während eines SPD-Treffens in der Stadthalle für die newPark-Ansiedlung im Lippetal. Das passt da hin, sagte Rusche. Von SPD-Fraktionschef Jürgen Siebert handelte sich Rusche darauf hin den verärgerten Kommentar ein: Darüber haben wir hier nicht gesprochen.

Waltrops DGB-Ortskartellvorsitzende Ute Vogt forderte, die Bemühungen um den Wandel der Wirtschaftsstruktur zwar zu verstärken, doch so Ute Vogt: Damit meinen wir keine unseriösen Projekte wie den newPark der IHK.

nj


Quelle: WAZ Waltrop, 23. Oktober 2000