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Bürgermeister Willi Scheffers soll "in der Ratssitzung am 26.10.2000 nicht wahrheitsgemäß den Sachverhalt wiedergegeben" haben. Das wirft ihm die SPD in einer Presseerklärung vor.
Im "Bochumer Protokoll" einer Sitzung des WSBA stehen Aussagen, wonach der Bürgermeister einen Konsens in Sachen B 474 n "mit getragen" haben soll. Die SPD geht von der Richtigkeit des Protokolls aus und schließt daraus, Scheffers habe "der Unglücksvariante grundsätzlich zugestimmt". In der gestrigen Erklärung der SPD-Ratsfraktion heißt es zudem: "Lediglich im Hangel sieht er Beeinträchtigungen und vergisst die Menschen in der Klöcknersiedlung und des Veiinghofes. Damit hat er in der Ratssitzung am 26.10. 2000 nicht wahrheitsgemäß den Sachverhalt wiedergegeben. Dieser Bürgermeister hat in Sachen B 474 n nicht die Interessen der betroffenen Bürgerinnen und Bürger vertreten".
Die Stellungnahme der SPD ist nicht unterschrieben und nach Informationen der Waltroper Zeitung vom Stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Dieter Steffan in Abstimmung mit dem restlichen Fraktionsvorstand verfasst worden. In diesem Papier legt die SPD bei der B 474 n "die bekannt gewordene Trassenführung (...) mit aller Entschiedenheit ab".
Von der SPD in Waltrop werde es zudem "keine Initiativen zur Industrialisierung der Rieselfelder geben. Eine Zerstückelung, auch durch newPark, lehnen wir strikt ab. Angebliche Initiativen der Dattelner schrecken uns in dieser Frage nicht".
-pesch
Quelle: Waltroper Zeitung, 22. November 2000