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Die Forderung nach dem Bau der Bundesstraße 474 neu zur Entlastung die Kritik am Gewerbegebiet Leveringhäuser Feld, das nur mehr Verkehr bringe, haben Anlieger der Leveringhäuser Straße bei einem Treffen am Haus von Theodor Pieper gestern Abend bekräftigt.
Ein Dorn im Auge ist ihnen unter anderem auch der geplante Supermarkt vor dem Gewerbegebiet und eine McDonald-Station. Das Gewerbegebiet bringe 3 000 bis 5 000 Fahrzeuge mehr auf die schon mit 17 000 bis 18 000 Autos belastete Leveringhäuser Straße. Das habe der Projektleiter Pulido selbst gesagt.
Wenn auch das Gebiet an die Viktorstraße angeschlossen werde, kämen die Wagen - auch zum Baumarkt - ohnehin aus Richtung Waltrop. "Die müssen doch bei uns vorbei." Es gebe 1 300 Unterschriften gegen das Gewerbegebiet. Das sei doch nur entwickelt worden, weil die Ruhrkohle ihre Flächen versilbern wolle.
Die Bürger beklagen den Dauerlärm, die Abgase, das Klappern der Gullydeckel, weil Lkw sie überfahren, um der Verkehrsinsel auszuweichen. In Stoßzeiten könne man kaum auf die Straße einbiegen.
"Wir fordern mehr Lebensqualität", sagen Theodor Pieper und Frank Stein, der sein gerade eingeschultes Kind nicht entlang der Straße gehen lassen will. Die Pförtner-Ampel ist auf Drängen von Pieper neu geschaltet worden und hält den Stau wieder zurück.
kes
Quelle: WAZ Waltrop, 18. November 2000