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Städte fordern den Bau der gesamten B474n 17. August 2000


(Dre) Die Stadt Olfen fordert gemeinsam mit den Stadtspitzen von Datteln, Waltrop, Dülmen, Lüdinghausen und Castrop-Rauxel den Bau der gesamten B 474n.

Dieser Standpunkt soll gegenüber den verschiedenen Behörden gemeinsam vertreten werden. So lautet das Fazit des Gesprächs im Olfener Rathaus, an dem am Mittwoch Vertreter der von der B 474n-Planung tangierten Städte teilnahmen: die Bürgermeister Wolfgang Werner (Datteln), Willi Scheffers (Waltrop), Richard Borgmann (Lüdinghausen) sowie die Technischen Beigeordneten Heiko Dobrindt (Castrop-Rauxel) und Clemens Leushacke (Dülmen). Der Olfener Bürgermeister Josef Himmelmann hatte zu diesem Abstimmungsgespräch eingeladen.

Nicht zuletzt durch die Ansiedlngspläne von BMW in den Rieselfeldern bei Waltrop/Datteln ist die B 474n ein aktuelles Diskussionsthema, da das Unternehmen eine gute verkehrliche Anbindung wünscht. Die als Verbindung zwischen A 2 und A 43 geplante Trasse spielt zudem in der örtlichen Verkehrsplanung eine wichtige Rolle als Ortsumgehung, in Olfen würde sie als Westumgehung fungieren.

Der Bedarfsplan für die Bundesfernstraßen wird derzeit aktualisiert, was zu Veränderungen in den Vorrangstufen führen kann. "Der schlimmste Fall für Olfen tritt ein, würden nur die Teilstrecken Dülmen im Norden und Datteln/Waltrop im Süden verwirklicht, der mittlere Teilabschnitt Olfen aber nicht", fordert Himmelmann den zeitnahen Bau aller drei Abschnitte. "Sonst entsteht in Olfen ein Nadelöhr, der Innenenstadt droht dann ein Verkehrschaos." Die B 474n ist Thema im Hauptausschuss am 22. August.


Quelle: WAZ Olfen, 17. August 2000