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Südumgehung K 12 n macht keinen Sinn 16. November 2000


Die geplante Waltroper Südumgehung ist bei allen an der Planung Beteiligten durchgefallen. Das ist nach WAZ-Informationen das Ergebnis der zweiten Arbeitskreissitzung zur K 12n im Kreishaus am Dienstag.

Nicht nur aus Umweltgesichtspunkten, sondern auch aus städteplanerischer und straßentechnischer Sicht erhielt die von Kreis und Stadt favorisierte Ortsumgehung südlich des Egelmeers und der Altenbruchstraße bis zur Brambauerstraße eine Abfuhr.

Die mit rund 17 000 Fahrzeugen täglich stark frequentierte Leveringhäuser Straße würde durch die K 12 n lediglich um 3 000 Autos und Lastwagen entlastet bei weitem nicht ausreichend, um den Neubau einer Straße zu rechtfertigen, so die Straßenplaner. Hier gibt es genau festgelegte gesetzliche Mindestanforderungen.

In der 100.000 DM teuren Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) wird darüber hinaus fest gestellt, dass es keinen einzigen Korridor gibt, der konfliktarm ist. Aus landwirtschaftlicher Sicht würden alte Hofstrukturen geopfert, aus naturschützerischer erhebliche Eingriffe in Flora wie Fauna vorgenommen, u.a. Fledermäuse, Eulen und Lybellen in ihrem Bestand bedroht.

Im K 12-n-Arbeitskreis, der nicht öffentlich tagte und sich aus allen an der Planung beteiligten Einrichtungen und Interessengruppen zusammen setzt, sprach sich niemand für den Bau der Südumgehung aus.

Nicht berücksichtigt wurden allerdings eine zusätzliche Bebauung südlich des Egelmeers und die mögliche Industrialisierung der Rieselfelder. Allein hier kämen theoretisch 8.000 bis 10.000 Fahrzeuge zusätzlich auf Waltrop zu. Erkenntnisse dazu soll es auf der nächsten Sitzung Anfang 2002 geben.

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Quelle: WAZ Waltrop, 16. November 2000