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Eine Verlängerung der Bundesstraße B 236 bis Waltrop wird es nicht geben. Das teilt NRW-Wirtschaftsminister Ernst Schwanhold mit.
Der Waltroper Landtagsabgeordnete Dr. Jens Jordan hatte den Antrag gestellt, die B 236 von Dortmund-Brechten über Brambauer, durch die Rieselder bis Olfen als Zufahrt zum Industriegebiet Lippetal zu verlängern. Auf diese Weise sollte die Südumgehung K 12 gestrichen und die B 474 n entlastet werden.
Der Wirtschaftsminister gibt folgenden Grund für die Ablehnung der Landesregierung an: "Eine Verlängerung der B 236 über die B 54 hinaus ist bis 1992 als Umgehung Lünen im Bedarfsplan für die Bundesfernstraßen ausgeweisen gewesen. Das Vorhaben ist unter anderem wegen der Ablehnung durch die Stadt Lünen bei der Fortschreibung nicht mehr berücksichtigt worden." Der Minister erklärt darüber hinaus sogar, dass eine Neuanmeldung dieser Straße für den Bedarfsplan kontraproduktiv für die Anbindung des Industrieparks Lippetal an das übergeordnete Netz sei. "Die Planung von zwei fast parallel verlaufenden Straßenzügen B 474 und B 236 kommt aus verschiedenen Gründen nicht in Betracht", sagte er.
Im Übrigen, so Schwanhold weiter, stünden die beiden Straßen bei der Aufstellung des Bedarfsplans für die Bundesfernstraßen in Konkurrenz zueinander. Die K 12 diene der Entlastung von Waltrop und werde vom Kreis Recklinghausen in eigener Zuständigkeit geplant. Das Ergebnis der Verkehrsuntersuchung und der Umweltverträglichkeitsstudie sei der Landesregierung noch nicht bekannt.
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Quelle: WAZ Waltrop, 15. Dezember 2000