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RE: Die CDU hat die BMW-Absage an Datteln/Waltrop als "Armutszeugnis für die Standortpolitik" der Landesregierung gewertet.
Die "vollmundigen Erklärungen" des Ministerpräsidenten uns seines Wirtschaftsministers hätten sich als "leere Worthülsen" entpuppt, erklärte der stellvertretende CDU-Landes- und Fraktionsvorsitzende Lothar Hegemann (Recklinghausen). Die Entscheidung des Autokonzerns sei ein weiterer Beweis für die völlig unzureichende Standortförderungspolitik des Landes.
In der Düsseldorfer Staatskanzlei hieß es, die drei weiteren BMW-Bewerber Dortmund, Hamm und Geilenkirchen seien noch im Rennen. Bei BMW wolle sich das Land nun für diese Standorte einsetzen. Aus Düsseldorfer Parlamentskreisen verlautete, der Mitbewerber Datteln/Waltrop trage eine Mitschuld an der Münchener Absage. So habe die Beantwortung eines Fragenkatalogs durch die projektleitende Emscher-Lippe-Agentur "ökologische Bedenken" bei BMW ausgelöst.
-ju
Quelle: Recklinghäuser Zeitung, Kreisseite, 10. November 2000