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Der Kreisverkehr an der Viktorstraße zur Anbindung des Leveringhäuser Feldes steht nicht zur Disposition. Gleichwohl will die SPD die B 474n so weit verschieben, dass keine Abfahrt an der Viktorstraße möglich ist.
Dafür machte sich Dieter Steffan, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der SPD im Rat, bei der ersten Bürgeranhörung zum geplanten Gewerbegebiet im Leveringhäuser Feld stark. Diese Abfahrt würde große zusätzliche Belastungen bringen, sagte Steffan. Zudem würde vor allem Castrop-Rauxel mit dem geplanten Gewerbegebiet in Ickern von der B 474n profitieren, obwohl man dort weiterhin gegen eine Trassenführung auf Castroper Gebiet sei, erklärte der Sozialdemokrat.
Fraglich sei nach Auskunft von Stadtplaner Andreas Scheiba nicht mehr, dass es einen Kreisverkehr an der Viktorstraße zur Anbindung des Leveringhäuser Feldes geben werde. Dafür müsse sich aber die Kreuzungssituation an der Leveringhäuser Straße ändern, erklärte Fachbereichsleiter Thorsten Kubiak. Nach Informationen von Siemens-Fachmann Jürgen Teichmann würde die Verkehrsbelastung in diesem Bereich stark ansteigen.
Wenn das Leveringhäuser Feld erschlossen wird, möchte Kubiak eine Realisierung aus einem Guss erreichen. Es gibt schon einen größeren Andrang von interessierten Waltroper Firmen, erklärte Juan Carlos Pulido, Projektleiter von der Montan-Grundstücksgesellschaft (MGG). Dort habe man schon jetzt eine Liste mit sehr vielen Interessenten, obwohl man noch gar keine Werbung gemacht habe.
Bevor die Erschließung beginnen kann, müssten noch umfangreiche Erdarbeiten auf dem Gelände erledigt werden. Denn das Leveringhäuser Feld werde nicht ebenerdig angelegt, sagte Juan Carlos Pulido.
MB
Quelle: WAZ Waltrop, 9. Dezember 2000