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B474N.DE > Presse > Jahr 2000 >
Scheffers will newPark 9. Dezember 2000


Nachdem sich die CDU-Ratsfraktion vor zwei Tagen vorbehaltlos für newPark ausgesprochen hat, zieht jetzt Bürgermeister Willi Scheffersnach. Er werde newPark mittragen, ließ Scheffers gestern durch seinen Sprecher Ansgar Limbeck verlautbaren.

So habe man in Waltrop die Mahnung hinsichtlich der Realisierung des NewPark Konzeptes im Industriepark Lippetal durchaus registriert. Allerdings nur zu mahnen und die Rieselfelder isoliert zu betrachten greife zu kurz. Die verkehrliche Erschließung müsse in die Betrachtung mit einbezogen werden.

Mit dem starken Interesse des Landes an einer Industrialisierung der Rieselfelder müsse eine Trassenführung der B 474n in akzeptablem Abstand insbesondere von den Siedlungen"lm Hangel" und"Klöckner-Siedlung" einhergehen und die Interessen der örtlichen Landwirte in größtmöglichem Maße gewahrt bleiben.

Die im Waltroper Rat vertretenen Fraktionen sollten sich dem Wirtschaftsministerium, das sich massiv um den Strukturwandel in der Region kümmern wolle, mit einer Verweigerungshaltung in Sachen NewPark bzw. Industrialisierung der Rieselfelder nicht verschließen, fordert Scheffers.

"Durch eine Verweigerungshaltung verschlechtert sich die Position der Stadt Waltrop in Sachen B 474n. Die Zustimmung der CDU-Fraktion zum NewPark zeigt Verantwortungsbewusstsein gegenüber den Menschen in unserer Stadt und in der Region. Die mögliche Schaffung von mehreren Tausend Arbeitsplätzen darf nicht an Waftrop und Datteln vorbei gehen, In der Verwirklichung des lndustrieparks Lippetal liegt eine Chance für die Stadt und die Region", so der Bürgermeister.

Gleichzeitig wies Scheffers allerdings auch darauf hin, "dass das Land NRW bei der Planung der B 474n die Interessen der Stadt Waltrop wahren muss. Die von NRW-Wirtschaftsminster Ernst Schwanhold (SPD) mit Blick, auf das Waltroper Abstimmungsverhalten in Sachen Ansiedlung von BMW geäußerte Kritik einer mangelnden Koordination der Gewerbeflächenpolitik ist nicht von der Hand zu weisen. Der Minister mahnt an, zu verhindern, dass Gleiches noch einmal passiert".


Quelle: Waltroper Zeitung, 9. Dezember 2000