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New Park: CDU sperrt sich nicht 7. Dezember 2000


Für die CDU ist der so genannten New Park eine große Chance. Das Vorhaben bringe Arbeitsplätze in die Stadt und den Emscher-Lippe-Raum.

"Nach der Absage von BMW bietet sich durch die mögliche Realisierung eines newPark-Projketes in den Rieselfeldern für Waltrop die große, um nicht zu sagen einmalige Chance, ein großes Arbeitsplätze-Potential für die nahe Zukunft zu sichern", sagte CDU-Fraktionschef Carlo Becker.

Waltrop habe durch die vielen Wohnbaugebiete in den letzten Jahrzehnten neue Einwohner gewonnen. Viele junge Familien seien in die Stadt gezogen. Die Stadt müsse dafür sorgen, dass ihren Einwohnern ortsnah Arbeitsplätze zur Verfügung stehen. "Es ist unbefriedigend zu wissen, dass annährend die Hälfte der in Waltrop im Arbeitsprozess stehenden Menschen Pendler sind und deren Zahl stetig wächst", meinte Becker.

Deshalb werde sich die Union einer geplanten Ansiedlung des New Parks nicht verschließen. Becker verwies darauf, dass das für den New Park vorgesehene Terrain überwiegend in Besitz des RWE-Konzerns sei. Das Gebiet sei seit Jahrzehnten vom Land für Industrieansiedlungen vorgesehen.

Jetzt werde ein Großteil der Fläche von Landwirten gepachtet. Das Land wie die Städte Waltrop und Datteln müssten daher rechtzeitigt Maßnahmen treffen, um sozialen Härten der von Einbußen betroffenen Landwirte zu begegnen.

"Ohne die B 474n gibt es keinen New Park", betonte Becker. Die CDU befürworte daher den Bau der Bundesstraße. Die Trasse müsse aber so verlaufen, dass sowohl die Siedlungen in Waltrop so wenig wie möglich in Mitleidenschaft gezogen als auch die umliegenden landwirtschaftlichen Betriebe nicht gefährdet werden.

Die Stadt sei gegenüber der Region in der Verpflichtung, sagte Becker. "Die CDU möchte dabei mithelfen, die Zukunft der Emscher-Lippe-Region zu gestalten", meinte der Ratsherr. Aber die Region müsse auch die Verpflichtung der Stadt gegenüber ihren Bürgern respektieren, die Bundesstraße nach ihren Vorstellungen zu planen.

nj


Quelle: WAZ Waltrop, 7. Dezember 2000