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Die Bürgerinitiative "Pro Umgehungsstraße/Westtangente/B 474n" hat gestern ein Schreiben an Bürgermeister Himmelmann übergeben mit der Bitte, sich für eine Westumgehung zur Entlastung der Ortslage Olfen stark zu machen.
Beigefügt ist eine Liste mit rund 100 Unterschriften von der Informationsveranstaltung am 10. November. "Diese überzeugende Beteiligung ust für die Initiatoren Verpflichtung, weitere Aktionen zu planen und umzusetzen", erklären die BI-Sprecher Erich Lohmann, Luwdig Pago, Wilma Koch und Aybi Reershemius.
Die hohe Verkehrsbelastung im Stadtgebiet Olfen, hier besonders der Bilholt-, Eversumer- und Kökelsumer Straße sowie des Eckernkamp, werde überwiegend vom Durchgangsverkehr erzeugt. Eine Entlastung sei unabdingbar erforderlich; diese Einschätzung werde auch durch den Ratsbeschluss und die Resolutionen der betroffenen Städte und des Kreises zum Ausdruck gebracht.
Ziel der Bürgerinitiative sei jedoch nicht ausschließlich der Bau der B 474n, sondern vorrangig der Bau einer westlichen Ortsumgehung, gegebenenfalls als Teilstück einer späteren Komplettlösung. "Das Wohl der durch die hohe Verkehrsbelastung betroffenen Einwohner hat für uns eindeutig eine höhere Wertigkeit."
"Die Entwicklung, dass für die B 474n-Abschnitte Waltrop und Dülmen zusätzliche Mittel zur Verfügung stehen, macht unsere Forderung nach einer Umgehungsstraße noch eindringlicher. Die Befürchtung, dass erhöhter Durchgangsverkehr die Einwohner der betroffenen Straßem belastet, ist nicht unbegründet. Wir bitten Sie daher, sich für eine Entscheidung des Rates in diesem Sinne einzusetzen."
Quelle: WAZ Olfen, 6. Dezember 2000