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Industriepark: Planer stehen Rede und Antwort 4. November 2000


Zu einer Bürgerversammlung über den Industriepark Lippetal wird Bürgermeister Willi Scheffers noch im November einladen. Eine Sondersitzung zur Bildung der interkommunalen Lippetal-Arbeitsgruppe hält er dagegen nicht für erforderlich.

"Für eine Sondersitzung des Rates sehe ich keine Notwendigkeit", sagte Scheffers, "falls für die Bildung der Arbeitsgruppe die Zustimmung der Politik erforderlich sein sollte, werden wir dies dem Rat in der Sitzung am 12. Dezember vorlegen."

Weil es für die Gründung des Zweckverbandes zur Planung des Industrieparks Lippetal im Waltroper Rat keine Mehrheit gab, soll nun jene Arbeitsgruppe auf Verwaltungsebene die Vorarbeit für die erhoffte Ansiedlung des BMW-Werks leisten. Dem stimmten außer CDU und FDP nun auch die SPD zu. Die Gründung des angestrebten Zweckverbandes war dagegen vor allem am Widerstand der SPD gescheitert.

Über die Industriepläne und die damit verbundenen Konsequenzen für die Stadt will der Bürgermeister die Anwohner nun auf einer Bürgerversammlung informieren. Dies hatte zuvor die Grüne Liste verlangt. Dabei soll es nicht nur um die BMW-Ansiedlung gehen und die Anbindung des Industriepark über die Bundesstraße B 474n, sondern auch um die so genannte Südumgehung. Außerdem soll die Industrie- und Handelskammer (IHK)die Gelegenheit bekommen, den Bürgern ihre Vorstellungen über den so genannten New Park darzulegen.

Das Podium soll entsprechend besetzt sein. "Wir hoffen, dass auch Regierungspräsident Twenhöven kommt oder einer seiner Dezernenten", sagte Scheffers. Auch IHK-Geschäftsführer Karl-Friedrich Schulte-Uebbing und Wolfgang Plato, Leiter des Westfälischen Straßenbauamtes, sollen sich den Fragen stellen.

nj


Quelle: WAZ Waltrop, 4. November 2000