Startseite  |   Kontakt  |   Suchen  |   Links  |   Wir über uns   Aktuelles  |   Überblick  |   Datteln/Waltrop  |   Olfen  |   Archiv   


B474N.DE > Presse > Jahr 1999 >
Verantwortliche informieren 27. April 1999


Das Aktionsbündnis gegen die B 474n macht mobil: Gezielt sollen jetzt Mandats- und Entscheidungsträger, die an Planung und Bau der Bundesstraße beteiligt sind, angesprochen werden. Sie sollen über den Stand der Planungen aus Sicht der Initiative informiert werden.

Das Aktionsbüdnis setzt dabei insbesondere auf das Knüpfen von Kontakten. "Ziel ist es, der B 474n dann endgültig den Garaus zu machen", unterstreicht Josef Tumbrinck vom Nabu-Landesverband NRW die Intention dieser Maßnahme. Tumbrinck war wie etliche andere Vertreter verschiedener Verbände auf Einladung des Bündnisses zu Gast bei der letzten Sitzung im Angelhof Schulte-Sienbeck.

Dabei werden die Naturschutzverbände ganz dringend auf die neue Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie der EU hinweisen, die bisher noch nicht in der Planung umgesetzt ist. Überhaupt besteht noch keine Vorstellung, wie diese überhaupt aussehen könnte.

"Wir werden die Forderungen auf Bundesebene präzisieren", so Rainer Michaelis, bei den Bündnis 9O/Grünen mit dem Bereich Planung betraut: "Ich habe die Hoffnung und auch die Überzeugung, da?ß die B 474n in die Uberpr&uum;fung des Bundesverkehrswegeplans hineinkommt. Damit soll es fraglich werden, ob sie überhaupt gebaut werden kann."

Wichtig ist für die Initiative, die großräumige Veränderung offenzulegen, die der Bau der Straße bis an die niederländische Grenze mit sich bringt. Die B 474n diene nicht der Verkehrsentlastung, sondern der Vermehrung des Autoverkehrs. Verkehrsprobleme würden nur verschoben. Neueste Zahlen korrigierten die Entlastung der Castroper Straße in Datteln von anfangs etwa 40 auf nunmehr 20 Prozent kräftig nach unten.  -bruns


Quelle: Dattelner Morgenpost, 27. April 1999