![]() |
Startseite |
Kontakt |
Suchen |
Links |
Wir über uns
Aktuelles | Überblick | Datteln/Waltrop | Olfen | Archiv |
| B474N.DE > Presse > Jahr 1999 > |
|
Die B 474n ist ökonomisch und ökologisch unsinnig. Diese Ansicht bekräftigten gestern Vertreter der Straßengegner am Widerlager der unvollendeten Kanalbrücke zwischen Datteln und Waltrop.
Der Widerstand gegen die B 474n hat sich neu formiert. 21 Gruppen aus Dülmen, Dortmund, Olfen, Datteln, Waltrop, Castrop-Rauxel und den Kreisen Coesfeld und Recklinghausen haben sich zum Aktionsbündnls zusammengeschlossen.
Dessen Sprecher, der Castrop-Rauxeler Thomas Krämerkämper, verwies beim Pressetermin am Widerlager auf die anstehende Überarbeitung des Bundesverkehrswegeplans.
Darauf möchte das Aktionsbündnis Einfluß nehmen und die Streichung der B 474n erreichen. Auf die ökologischen Folgen der B474n verwies Rita Budde vom BUND Waltrop. "Naturnahe und ländlich geprägte Strukturen werden zerstört. Sie sind wichtig für die Naherholung und haben eine wichtige Klimafunktion."

Den Entlastungseffekt der B 474n für die Leveringhäuser Straße (L 6O9) bezweifelte Karl-Heinz Grüder als Vertreter der Grünen im Ostvest und berief sich dabei auf ein im Auftrag der Stadt Waltrop erstelltes Gutachten.
Michael Baumeister vom Waltroper Aufbruch verwies auf Gutachten, die bei einer Erschließung des Industrieparks Lippetal in den Rieselfeldern davon ausgehen, daß nur 17 Prozent des dann entstehenden Verkehrs über die B 474n flössen. Mitglied im Aktionsbündnis sind auch die Castrop-Rauxeler Jungsozialisten in der SPD. Am dortigen Widerstand ihrer Mutterpartel gegen eine Trasse auf Castroper Boden könnte der Bau der B 474n ohnehin scheitern.
Die Argumente des B-474n-Aktionsbündnisses sind auch im Internet nachzulesen - unter der Adresse www.b474n.de. -less
Quelle: Dattelner Morgenpost, 19. März 1999