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B474N.DE > Archiv > Westerschließung Datteln >
Umweltverträglichkeitsstudie Westerschließung Datteln, Verkehrlicher Fachbeitrag April 1998


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Eine neue B 474n würde von der Castroper Str. bereits Verkehre in Höhe von ca. 13% abziehen. Diese Verkehre werden eine B474n auch bei einer existierenden Westerschließung zum großen Teil weiter favorisieren. Weiterhin belasten andere Verkehre in Richtung der nördlichen Zubringerstraßen zur B 474n (Ostring und Waltroper Str.) die Castroper Str. im nördlichen Teil wieder. Dies ist zu berücksichtigen, wenn die Entlastungen auf der Castroper Str. bei Existenz der neuen Bundesstraße bewertet werden sollen. Sie sind generell nicht so hoch wie in den Ohne-B474n-Fällen.

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Der Bau einer B474n hat auf die Beurteilung der Westerschließung insofern einen Einfluss, als die Entlastungswirkung der B 474n weiter erhöht wird. Die Westerschließung hätte ohne den Bau der B 474n eine größere relative Entlastungswirkung als bei vorhandener B 474n.

Die gesamte Entlastung der Castroper Str. durch die Maßnahmen Westerschließung und B474n liegt im Bereich von 5 - 20%. Weitergehende Entlastungspotentiale der Castroper Str. in Verbindung mit der Westerschließung/B 474n lassen sich nur durch eine Neugestaltung der Castroper Str. mit massiv verkehrsdämpfenden Umbau erreichen.


Quelle: Ausschnitt aus Kapitel 4, Seite 28 f., April 1998